Ahoi! Nach drei Monaten auf See beenden wir unsere Reise. Wir haben fast 3.300 km zurückgelegt, von Komárno an der Donau über Bratislava, Wien, Linz und Passau nach Regensburg. Von dort ging es weiter auf dem Main-Donau-Kanal durch Nürnberg in die Region Bamberg. Anschließend fuhren wir den Main entlang über Würzburg und Frankfurt nach Mainz. Schließlich den Rhein entlang über Köln und Düsseldorf in die Niederlande. Von dort aus reisten wir über Kanäle durch Utrecht und Amsterdam zum Vetus-Hauptsitz in Schiedam bei Rotterdam. Weiter ging es über Antwerpen, Brüssel, Lüttich und Nijmegen. Wir fuhren den Rhein flussaufwärts, dann auf dem Dortmund-Ems-Kanal und dem Mittellandkanal durch Deutschland, über Münster, Hannover und Magdeburg bis nach Berlin.
Der diesjährige Winter war sehr streng; Kanäle und Flüsse froren zu, was eine dreiwöchige Unterbrechung unserer Reise erforderlich machte. Auch jetzt noch ist der Großteil der Wasserwege zwischen Berlin und der Oder von Eis bedeckt. Daher wird die letzte 150 km lange Etappe der Reise im Frühjahr von einer anderen Crew zurückgelegt.
Ziel der Expedition war es, die Yacht nach ihren Donau-Charterfahrten auf dem einfachsten und kostengünstigsten Weg – dem Wasserweg – zurück nach Polen zu bringen. Entlang der Route warben wir in den besuchten Städten für das Chartergeschäft von Vistula Navigation und warben bei ausländischen Gästen für Charterfahrten in Polen. Dabei demonstrierten wir unter anderem die Zuverlässigkeit und die solide Bauqualität unserer Vistula. Wir besuchten außerdem die internationalen Zentren der Polnischen Tourismusorganisation in Amsterdam, Brüssel und Berlin.
Vor allem aber bewies die Langstreckenreise einmal mehr die Klasse des Vetus-Motors der Vistula – unseres Hauptsponsors, einem Unternehmen, das uns seit Jahren technisch und logistisch unterstützt. Daher der Besuch der unter polnischer Flagge fahrenden und mit einem Vetus-Motor ausgestatteten Yacht am Firmensitz in Schiedam.
Unser Vistula Cruiser 30 S hat sich wie immer hervorragend bewährt und viele Stunden ohne Störungen oder Pannen gesegelt. Der unvergleichlich zuverlässige Vetus-Motor versorgte uns mit Kraft bergauf und bergab, was besonders wichtig war, da wir gegen die starken Strömungen der Donau und des Rheins ankämpften.
Ich möchte mich bei allen für ihre Hilfe und Unterstützung bei der Organisation der Expedition bedanken, sowie bei Vetus für die Unterstützung und den wunderbaren Motor, der uns angetrieben hat. Vielen Dank an alle anderen und an euch, liebe Follower und Kommentatoren. Wir sehen uns auf dem Wasser. Ahoi!